Hüftchirurgie

Der Tätigkeitsbereich des orthopädischen Hüftteams umfasst ein weites Spektrum der Hüftchirurgie unter Einsatz von qualitativ besten Implantaten:
Degenerative Erkrankungen, Deformitäten, Infekte, Revisionseingriffe und Sonstiges: Femurkopfnekrosen uvm.

Operatives Leistungsspektrum:

  • Primärer Hüftgelenksersatz „offen“
  • Primärer Hüftgelenksersatz in minimal-invasiver Technik
  • Chirurgie der Dysplasiehüfte
  • Arthroskopische Eingriffe am Hüftgelenk einschliesslich „Offset“-Korrekturen
  • Gelenkserhaltende Hüftchirurgie einschliesslich Umstellungsoperationen an Femur und Acetabulum, Hüftgelenkseingriffe bei Femurkopfnekrose
  • Revisionen von Hüftendoprothesen einschliesslich komplexer Fälle sowie Infektbehandlung

Informationen für Patienten

Hüftgelenkersatz Patienteninformation (PDF-File, 1,9 MB)


Fallbeispiele Primäre Hüftendoprothetik

Auswahl der Prothesenkomponenten angepasst an die individuelle Situation.
Wir zeigen Ihnen hier 4 Beispiele bei jungen und älteren Patienten:

Hüftkopfnekrose

Hüftkopfnekrose

Junge Patientin (26 Jahre) mit ausgeprägter Hüftarthrose beidseits aufgrund von Hüftkopfnekrosen im Rahmen einer medizinischen Grunderkrankung. Versorgung mit nicht-zementierten proximal verankernden Prothesenschäften als möglichst knochensparende Lösung, minimalinvasive Operationstechnik (MIS).

Aufnahme: Röntgenaufnahmen des Beckens vor der Operation (links) und nach dem Eingriff (rechts).

Posttraumatischer Arthrose

Posttraumatischer Arthrose

Patient (58 Jahre) mit posttraumatischer Hüftarthrose links nach Schraubenosteosynthese einer Schenkelhalsfraktur. Versorgung mit nicht-zementierter Prothese, um die Schraubenlöcher im Verlauf zuheilen lassen zu können (Zementeintritt in die alten Schraubenlöcher würde dort eine „Sollbruchstelle“ erzeugen).
Aufnahme: öntgenaufnahme des Beckens. Links die Situation einige Jahre nach dem Schenkelhalsbruch, rechts nach dem Hüftgelenksersatz.

Arthrose mit Beinverkürzung

Arthrose mit Beinverkürzung

Patient (73 Jahre) mit destruierender Coxarthrose und konsekutiver erheblicher Beinverkürzung. Präoperative computerunterstütze Planung zur Wiederherstellung einer ausgeglichenen Beinlänge. Versorgung unter Berücksichtigung der Knochenqualität mittels verschraubter Pannendachschale und zementiertem Schaft.
Aufnahme: Röntgenaufnahme des Beckens. Links die Situation einige Jahre nach dem Schenkelhalsbruch, rechts nach dem Hüftgelenksersatz.

Tumorerkrankung

Tumorerkrankung

Patient (73 Jahre) mit destruierender Coxarthrose und konsekutiver erheblicher Beinverkürzung. Präoperative computerunterstütze Planung zur Wiederherstellung einer ausgeglichenen Beinlänge.  Versorgung unter Berücksichtigung der Knochenqualität mittels verschraubter Pannendachschale und zementiertem Schaft.
Aufnahme: Röntgenaufnahme des Beckens. Links die Situation einige Jahre nach dem Schenkelhalsbruch, rechts nach dem Hüftgelenksersatz.

Bidirektionale Hüft-TP

Bidirektionale Hüft-TP

Entwicklung eines neuen Hüftpfannen-Designs zur Vermeidung von Luxation und Impingement anhand eine computerunterstützten RoM-Analyse: es resultiert ein asymmetrisches Design mit Reduktionen des Pfannenrandes und Überhöhungen.


Leitung

Marcel Jakob
Prof. Dr. med. Marcel Jakob
marcel.jakob@usb.ch
Niklaus F. Friederich
Prof. Dr. med. Niklaus F. Friederich
niklaus.friederich@usb.ch
Andrej Nowakowski
Dr. med. Dr. phil. Andrej Nowakowski
andrej.nowakowski@usb.ch
Csaba Forster
Dr. med. Csaba Forster-Horváth
csaba.forster@usb.ch

Anmeldung

Anschrift
Gelenkcentrum Basel
Sekretariat Orthopädie
Bethesda Spital Basel
Gellertstrasse 144
4052 Basel
Telefon
Telefax
+41 61 315 25 20
+41 61 265 36 29
Online-Anmeldung

Sprechstunde

Montag

09:00 – 12:00 Uhr

Forschungsschwerpunkte

Instrumententwicklung Zur knochensparenden sicheren und vollständigen Entfernung des alten Knochenzementes haben wir das Prinzip des geführten Markhöhlenbohrers entwickelt. Eine patentierte Zentrier- und Abstützeinheit soll eine sichere und schnelle Entfernung des Zementes aus der Markhöhle gewährleisten.

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Von Links nach Rechts: Patentierte Zentrier- und Abstützeinheit; Ein erster Prototyp konnte bereist erfolgreich am Modell getestet werden, ein Einsatz im Operationssaal ist in Vorbereitung. Einsatz unter Laborbedingungen; Ausgangssituation, Zementmantel nach Prothesenentfernung unter Durchleuchte. Mitte: CT-3D-Rekonstruktion als Schnittdarstellung zur Visualisierung der Lagebeziehungen des Zementmantels im Knochen. Rechts: Ergebnis nach Anwendung des Markhöhlen-Bohrsystems, vollständige Zemententfernung ohne Perforation des Knochens


Aktuelle Publikationen