Fuss-und Sprunggegelenkschirurgie

Die Orthopädie des Universitätsspital Basel l hat ein national und international anerkanntes Fuss-Sprunggelenks-Zentrum, welches klinisch und wissenschaftlich das gesamte Gebiet der Erkrankungen des Fusses und oberen Sprunggelenkes umfasst. Dieses umfassende, universitäre Know-How steht auch unseren Patienten am Gelenkszentrum Basel vollumfänglich zur Verfügung.

Behanglunsspektrum

  • Management von Arthrosen des oberen Sprunggelenkes, Rückfusses und Mittel- und Vorfusses
  • OSG-Prothesen: primäre Implantationen und Revisionen
  • Fuss und Sprunggelenksverletzungen im Sport (Fussball, Basketball, Laufsport etc.)
  • Bandinstabilität
  • Sehnenprobleme: Achillessehne, Tibialis anterior, Tibialis posterior, etc.
  • Knorpelschäden, osteochondrale Läsionen
  • Knicksenk-Füsse, Hohlfüsse
  • Hallux  valgus, Hammer- und Krallenzehen
  • Diabetisches Fusssyndrom

Informationen für Patienten-Fallbeispiel: OSG Arthrose

Abbildung 1

Intraoperatives Bild einer fortgeschrittenen Arthrose des oberen Sprunggelenks mit nahezu komplettem Abrieb des Knorpels, Knochenanbauten (Osteophyten) und Deformierung der Gelenkoberfächen.

Abbildung 2

Röntgenbild eines Patienten mit einer endständigen Arthrose des oberen Sprunggelenks. Man sieht ein aufgehobenes Gelenkspalt und zahlreiche Knochenanbauten (Osteophyten). Da in Mehrzahl der Fälle ein vorheriger Unfall die Ursache für die Arthrose ist, sieht man in diesem Fall eine begleitende Deformität vom Rückfuss.

Abbildung 3

Die fortgeschrittene Arthrose des oberen Sprunggelenks kann erfolgreich mit einem endoprothetischen Ersatz behandelt werden. Wir setzen die modernste 3-Komponenten Sprunggelenksprothese (HINTEGRA) ein.

Abbildung 4

Die posttraumatische Arthrose ist die häufigste Form von degenerativen Veränderungen am oberen Sprunggelenk. Aus diesem Grund wird häufig neben dem endoprothetischen Ersatz auch die begleitende Deformität durch einen Korrektureingriff (in diesem Fall Korrektur des Fersenbeins) behandelt.

Abbildung 5

Eine andere Therapieoption der fortgeschrittenen Arthrose des oberen Sprunggelenks stellt die Versteifung des oberen Sprunggelenks dar. Hier ein Beispiel mit einer speziellen, anatomisch vorgeformten Fixierungsplatte.

Abbildung 6

Wird die Arthrose des oberen Sprunggelenks frühzeitig erkannt, so kann ein gelenkerhaltender Eingriff das Fortschreiten der Arthrose gestoppt oder zumindest verlangsamt werden. Hier ein Beispiel eines korrigierenden Eingriffes am Rückfuss.


Informationen für Patienten-Fallbeispiel: Instabilität des oberen Sprunggelenkes

Abbildung 1

Verstauchungen des oberen Sprunggelenks gehören zu den häufigsten Verletzungen der unteren Extremität. Hier ein klinisches Bild mit typischer Schwellung und Blutergussbildung (Hämatom).

Abbildung 2

Führt die konservative Therapie (z.B. Physiotherapie) nicht zum erwünschten Erfolg, so sollte die Instabilität des oberen Sprunggelenks operativ angegangen werden. Der chirurgische Eingriff beginnt in der Regel mit einer Spiegelung des oberen Sprunggelenks (Arthroskopie).

Abbildung 3

In der Mehrzahl der Fälle können die Bänder wieder anatomisch refixiert werden. Je nach Befund wird dies sowohl auf der Aussenseite als auch auf der Innenseite des oberen Sprunggelenks gemacht.


Informationen für Patienten-Fallbeispiel: Plattfüsse

Plattfussdeformität ist eine häufige Deformität des Fusses und kommt sowohl bei Jugendlichen als auch im erwachsenen Alter vor.

Häufig findet man eine knöcherne Deformität und Funktionsbeeinträchtigung einer Sehne (Tibialis posterior Sehne), welche das Innenfussgewölbe stabilisiert. Diese werden in der Regel mit einem Korrektureingriff am Fersenbein sowie Sehnentransfer behandelt.


Informationen für Patienten-Fallbeispiel: Vorfuss

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Die Vorfussbeschwerden gehören zu den häufigsten Beschwerden des Fusses. Hier ein Beispiel einer Patientin mit einer Hallux valgus Deformität.

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Die geringfügig ausgeprägte Hallux valgus Deformität (im frühen Stadium) kann mit weniger aufwendigen Operationsmethoden langfristig erfolgreich behandelt werden (z.B. mit Korrektureingriffen nach Akin/Chevron). Der Vorteil eines solchen Eingriffes ist die sofortige Belastbarkeit des operierten Fusses.

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Bei Patienten mit starker Hallux valgus Deformität sollte in der Regel eine korrigierende Stabilisierung im Mittelfussbereich durchgeführt werden (sog. Lapidus Arthrodese). Diese gewährleistet Korrektur der Deformität und langfristige Stabilität.

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Bei Patienten mit Arthrose des Grosszehengrundgelenks kann dieses mit einer Prothese behandelt werden.

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Eine andere therapeutische Alternative bei Patienten mit Arthrose des Grosszehengrundgelenks stellt die Versteifung von diesem Gelenk dar.


Leitung

monika-horisberger
Dr. med. Monika Horisberger
Oberärztin / Stv. Teamleiterin Fuss & Sprunggelenk
monika.horisberger@usb.ch

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